12Ton

12TON #3: Dialog der Generationen – Stefan Fraunberger & Giacinto Scelsi

„Dialog der Generationen“ war auch bei der 3. Ausgabe von 12TON am 26. Juni 2021 das Motto.

Der österreichische Komponist Stefan Fraunberger hat für diesen Konzertzyklus den italienischen Komponisten Giacinto Scelsi (1905 – 1988) ausgewählt. Dabei haben Petra Achermann (Viola) und Barbara Riccabona (Cello) von PHACE folgendes Programm zum Besten gegeben:: Giacinto Scelsi: 1. Zwei Sätze aus “Elegia per Ty” für Viola und Cello, 2. Manto 1 für Viola solo, Stefan Fraunberger: 1. interval crisis

Im Anschluss an das Konzert hat ein „Artist Talk“ mit Kurator Schayan Kazemi stattgefunden.

Diese Veranstaltung wurde von der MA7 (Abteilung Musik) gefördert.

ÜBER 12TON

12TON ist ein Veranstaltungszyklus für neue Musik der im Herbst 2020 in der Erbsenfabrik (Labor für Kunst- und Kulturproduktion) auf dem Brick-5 Areal in Rudolfsheim-Fünfhaus ins Leben gerufen wurde. Der Ausgangspunkt dieser Veranstaltungsreihe bezieht sich auf Werke von Komponist*innen des 20. und 21. Jahrhunderts. Primär geht es darum einen musikalischen Dialog zwischen den Werken eines lebenden Komponisten aus dem 21. Jahrhundert und eines renommierten Komponisten aus dem 20. Jahrhundert herzustellen. Die von 12TON eingeladenen Musikschaffenden wählen dabei einen Vertreter aus dem 20. Jahrhundert von dem sie sich inhaltlich, ästhetisch oder aus kompositorischer Hinsicht geprägt fühlen. Das Konzept dieser Reihe soll aus musikalischer – aber auch charakterlich und persönlicher Sicht – eine Brücke zwischen den Generationen und gleichzeitig Gemeinsamkeiten und Gegensätze innerhalb des weiten Feldes zeitgenössischer Musik herstellen.

STEFAN FRAUNBERGER

the hammered dulcimer (santur, hackbrett, cymbal, zambal,… ) is a stringed instrument being traditionally used in different forms and temperaments in-between the himalayas and the alps. Thereby the instrument represents the art of weaving an invisible rug. Being the grandmother of the modern day piano, it takes an important role in popular music all around the regions of the former austro-hungarian monarchy as well as in classical ottoman and persian music.

Never having learnt any dulcimer in a traditional sense, i apply different traditional humors and temperaments to investigate into their agencies unfolding a language of things. There is a vast universe of musical tunings at disposition, for different processes and realities. Having founded the acoustic ensemble „Ornamentrauschen“ with european and middle eastern actors we search for new ways of acoustic performances. As well I play solo shows with different amplified dulcimers to investigate into the possibilities of temporalities, territories and narrations in-between pre-modern states and contemporary techniques.

„The billowy array of scrapes, plucks, and tickles he puts the dulcimer’s strings through is uniformly beautiful, diverging a couple of times away in favour of booming doom that lingers in the slowly decaying sonics of the space. The amplified strings veer between melodies and noise washes, and never stop being engaging and provocative for over an hour. Entering the room feels quite like a barrier between worlds.“

SOLISTINNEN VON PHACE

Petra Ackermann, Viola
Geboren in Klagenfurt. Studium an der Musikuniversität Wien bei Siegfried Führlinger, an der Royal Academy of Music in London bei John White und in Paris bei Garth Knox. Widmungsträgerin zahlreicher Werke. Mitglied bei PHACE, im Ensemble Phoenix Basel, im Mondrian Ensemble und zusammen mit Philipp Meier und Jorge Sanchez-Chiong in der Trioformation Noise Me Tender. Intensive Zusammenarbeit mit Musikern aus den Bereichen Jazz, elektronische Musik und World Music. 2018 Werkbeitrag des Aargauer Kuratoriums und als Mitglied des Mondrian Ensembles Trägerin des Schweizer Musikpreises 2018.

Barbara Riccabona, Cello
Geboren und aufgewachsen in Tirol, lebt als freischaffende Musikerin in Wien. Sie spielt mit vielen wichtigen Ensembles für Neue Musik (Phace, Klangforum etc), sowie in den verschiedensten Kammermusikformationen. Sie schloss ein Bachelorstudium an der Universität Mozarteum Salzburg ab, sowie einen Master an der Hochschule für Musik Stuttgart. Ihr Quartett VIERHALBIERT beschäftigt sich mit Grenzüberschreitungen zwischen Alter und Neuer Musik, ein neues Werk von Hannes Dufek wurde soeben beim Osterfestival Tirol uraufgeführt.

PHACE

Leidenschaft, Feuer und unbändige Lust, Musik am Puls der Zeit ohne Genregrenzen. Mit größtem Enthusiasmus nimmt PHACE seit Jahren sein Publikum mit speziellen Konzertformaten und spartenübergreifenden Projekten auf Reisen in kostbare, poetische Welten mit: Zyklus im Wiener Konzerthaus, L’auditori Barcelona, The Barbican Center London, Berliner Festspiele, Elbphilharmonie Hamburg, HCMF Huddersfield, Musica Strasbourg, Rainy Days Luxembourg, Salzburger Festspiele, Ultraschall Berlin, Wien Modern, Wiener Festwochen.

PHACE wird gefördert vom SKE-Fonds (Austro Mechana), vom Bundesministerium für Kunst & Kultur (BMKÖS) und der Stadt Wien Kultur.

FAKTEN

Erbsenfabrik (Labor für Kunst & Kulturproduktion) in Kooperation mit PHACE.
Kuratiert von Schayan Kazemi.

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